BIM ist tot
Für Eigentümer und Betreiber
In seinem neuesten Podcast räumt der Serienunternehmer KP Reddy mit dem BIM-Mythos auf und erklärt, warum die aktuellen Planungstechnologien den Anforderungen von Gebäudeeigentümern und -betreibern nicht gerecht werden. KP Reddy blickt auf sein 2011 erschienenes Buch über Building Information Modeling (BIM) zurück und gibt wichtige Einblicke in dessen Grenzen. Dies deckt sich so sehr mit unserer Sichtweise bei Samp und ist der Grund, warum wir Shared Reality entwickelt haben, dass wir die Kernaussagen dieses Podcasts im Folgenden teilen möchten:
Wichtige Perspektiven zu BIM
- BIM hat es weitgehend versäumt, Gebäudeeigentümern und Bauträgern einen Mehrwert zu bieten
- Was einst als bahnbrechende Technologie galt, ist lediglich zu einem ausgeklügelten Zeichenwerkzeug geworden
- Die Technologie hat ihr ursprüngliches Versprechen, umfassende Gebäudedaten und Erkenntnisse zu liefern, nicht erfüllt
Große Herausforderungen bei der BIM-Implementierung
- Architekten nutzen BIM in erster Linie als Zeichenwerkzeug und nicht zur Datenanreicherung
- Bauunternehmer erstellen BIM-Modelle oft von Grund auf neu, was den Arbeitsaufwand verdoppelt
- Bauherren erhalten letztendlich nur minimale nützliche Informationen, manchmal sogar weniger Daten als vor der Einführung von BIM

Die eigentlichen Ursachen für die Mängel von BIM
- Fehlausgerichtete Anreize in der traditionellen Softwarebranche
- Mangelnde Ausrichtung auf die tatsächlichen Kundenbedürfnisse
- Kommunikationslücken zwischen Planungsabsicht, Bauabsicht und den Erwartungen des Bauherrn
- Zunehmende Komplexität von Informationsanfragen (RFI) statt deren Reduzierung
Zukunftsvision
- KI wird als potenziell transformativer für Bauherren und Entwickler angesehen
- Es besteht Bedarf an mehr Verantwortlichkeit bei der Projektabwicklung, beispielsweise durch die Bereitstellung umfassender 20-Jahres-Pläne für Instandhaltung und Betriebsbudget
- Die Branche muss von technologieorientierten zu kundenwertorientierten Ansätzen übergehen.
Als Marktführer in unserer Branche stehen wir vor hohen Anforderungen, und es ist immer schön, eine ehrliche und unverfälschte Sicht auf industrielle Innovationen zu hören, die etablierte Annahmen über Technologie in Frage stellt.
Hören Sie sich den vollständigen 42-minütigen Podcast an:




