
Samp ist das Google Earth für die Industrie – eine Weblösung, mit der Unternehmen von einer räumlichen Ansicht ihrer Standorte und Netzwerke zu einer virtuellen 3D-Tour wechseln und anschließend tief in die technischen Pläne eintauchen können. Und wie funktioniert das konkret? Die patentierte KI des Unternehmens hilft dabei, bestehende technische Daten, die bisher nie zusammengeführt wurden, schnell und visuell in Einklang zu bringen. Diese Lösung ermöglicht einen großen Fortschritt bei der Verwaltung bestehender Industriestandorte, indem sie Risiken und Kosten reduziert und die Attraktivität der verschiedenen Berufe verbessert.
Die Kontrolle über die Infrastruktur zurückgewinnen
Die Leistungssteigerung alter Industrieanlagen erfordert deren ständige Modernisierung. Samp hilft dabei, Industrieanlagen besser zu sanieren und zu warten, indem es auf die durch neue Technologien gebotene Zugänglichkeit setzt.
Diese industrielle Modernisierungsarbeit erfordert eine hervorragende Kenntnis des tatsächlichen Zustands der Infrastrukturen: ein großes Problem für die Branche. Deshalb konzentriert sich das Unternehmen auf eine zentrale Herausforderung: die Aktualisierung der technischen Dokumentation (Pläne, Schemata, Ausrüstungslisten usw.).
Laurent Bourgouin, der CEO von Samp, erklärt uns: „Die Modernisierung alter Infrastrukturen erfordert Pläne, die oft unvollständig und veraltet sind, was ein großes Problem darstellt, wenn es darum geht, Studien zu starten und Renovierungsarbeiten in Angriff zu nehmen.“
Samp bietet ein Webportal an, über das bestehende Pläne mit optischen Aufnahmen (Fotos, Videos, Laserscans) des aktuellen Zustands der Anlagen verknüpft werden können.
Diese durch KI beschleunigte Arbeit der Zusammenführung ermöglicht es, die Vollständigkeit der Pläne zu überprüfen, bisher unbekannte Unstimmigkeiten aufzudecken und diese zu korrigieren. Laurent fügt hinzu: „Samp verbessert sofort das gegenseitige Verständnis zwischen den Teams vor Ort und den Ingenieurbüros.“
Innovation im Dienste einer grundlegenden Ressource: Wasser
Im aktuellen ökologischen Kontext wächst das Bewusstsein für die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen. Eines der größten Anliegen: Wasser. Auch wenn dieses Thema in den Medien wenig Beachtung findet, gibt es unzählige öffentliche und industrielle Wasserinfrastrukturen. Im Bewusstsein der Anfälligkeit und der absoluten Notwendigkeit, diese Anlagen widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten, hat sich Samp seit seinen Anfängen im Wassersektor als eines seiner beiden vorrangigen Ziele neben dem Energiesektor engagiert.
Laurent Bourgouin erklärt uns: „Die Wasserinfrastruktur ist eine der ältesten. Heute gehen 30 % des Wassers in den Leitungsnetzen verloren. Der Sektor muss sich wandeln.“ Und dies vor dem Hintergrund starker Spannungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der natürlichen Ressourcen. Es gibt zahlreiche Infrastrukturen rund um die Wasseraufbereitung, insbesondere für die Speicherung von Regenwasser, die Trinkwassergewinnung oder auch die Abwasserbehandlung. Sie alle sind Gegenstand beschleunigter Modernisierungspläne.
Neben der öffentlichen Nutzung ist Wasser auch in der Industrie unverzichtbar. Nahezu alle Fabriken verbrauchen Wasser. Die Herausforderung besteht hier insbesondere darin, die Wiederverwendung zu verbessern und Modernisierungen durchzuführen, ohne den Industriebetrieb zu unterbrechen.
Das Unternehmen möchte seinen Einfluss weiter ausbauen und erschließt neue Märkte, darunter Nordamerika, wo sein Angebot einer stark wachsenden Nachfrage entspricht.




