Unser Erbe durch Betriebsdaten weitergeben, Wissen teilen und Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen

Auf der CGLE 2026 leitete Samp eine Sitzung mit dem Titel „Erhaltung des Kulturerbes durch Betriebsdaten: Wissensaustausch und Wertschöpfung für die Gemeinschaft“.

Angesichts einer alternden Infrastruktur, Personalabgängen und wachsender betrieblicher Herausforderungen wird der Wissenstransfer zu einem zentralen Thema für Kommunalverwaltungen und Betreiber.

Im Rahmen dieses Vortrags untersuchten wir, wie Betriebsdaten und „Shared Reality“ genutzt werden können, um eine zuverlässige, gemeinsame Sicht auf die Infrastrukturanlagen zu schaffen, mit dem Ziel:

  • Fachwissen zu bewahren und dessen Weitergabe zu erleichtern.
  • die Zusammenarbeit zwischen den Teams auf der Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses der Bedingungen vor Ort zu verbessern;
  • Strategien für das Anlagenmanagement und langfristige Investitionspläne zu sichern.
  • die Übereinstimmung zwischen Infrastruktur, technischen Unterlagen und der Realität vor Ort zu gewährleisten.

Im Rahmen der Konferenz wurden zudem mehrere Fallstudien vorgestellt, insbesondere von SEDIF und BRL, die veranschaulichten, wie die Digitalisierung von Infrastrukturobjekten dazu beiträgt, das Wissen über die Objekte zu vertiefen, den Betrieb zu verbessern und nachhaltigen Wert für die lokalen Gemeinden zu schaffen.

🎥 Sehen Sie sich unten die Aufzeichnung der Konferenz an.

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Eine realitätsnahe Weiterentwicklung für RBI und das Prozesssicherheitsmanagement

In bestehenden Raffinerie-, petrochemischen, chemischen und Offshore-Verarbeitungsanlagen stellt die Pflege spezieller „Inspektionsisometrien“ einen der ressourcenintensivsten und fehleranfälligsten Aufwandsfaktoren im Asset Integrity Management (AIM) dar. Seit Jahrzehnten betrachten Anlagenbetreiber 2D-CAD-Isometrien (Computer-Aided Design) von Rohrleitungssystemen als das verbindliche Medium für die Kartierung von Zustandsüberwachungsstellen (Condition Monitoring Locations, CMLs), die Definition von Korrosionsschleifen und die Durchführung von Arbeitsabläufen im Rahmen der risikobasierten Inspektion (Risk-Based Inspection, RBI) gemäß API 570 und API 580/581.

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